Reisebuch Afrika: Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel

Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel

Die in Berlin lebende Gesa ist unglücklich, mit ihrem Job, mit einfach Allem. Sie muss weg, raus in die Natur, hin zu dem was wirklich wichtig ist im Leben. Sich selbst spüren, die Umwelt mit all ihren wundervollen Lebewesen achtsam wahrnehmen und ein Teil von ihr sein. Sie trifft eine lebensverändernde Entscheidung:

Sie will Rangerin in Afrika werden.

Dieses Buch beschreibt auf eine oft sehr amüsante Weise den Weg von Gesa zur Rangerin in Afrika.

Das Buch umfasst 361 Seiten und insgesamt 31 Kapitel, mit Titeln wie:

  • Afrika? Sag mal, hackt´s?
  • Schüsse in der Nacht
  • Der Geruch von Sonnenstrahlen

Die Kapitel sind oft nicht länger als 10 Seiten. Das Buch liest sich sehr einfach. In der Mitte des Buches befindet sich eine Auswahl von Schnappschüssen und Tierfotografien, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Aber worum geht es konkret?

Gesa wird zahlreiche Orte während ihres Afrika Abenteuers besuchen:

1. Der Start in Botswana-Mashatu

Schon ab Kapitel 3 (Seite 32) wird der Leser in die afrikanische Welt entführt. Gesas Ausbildung zur Rangerin in Afrika startet in Botswana. Bis einschließlich Kapitel 9 (Seite 97) beschreibt Gesa sehr mitfühlend aber auch mitreißend ihre ersten Erfahrungen auf afrikanischem Boden. Wir lernen ihre Mitstreiter(innen) etwas genauer kennen und erhalten erste sehr bildlich beschriebene Eindrücke zur afrikanischen Fauna und Flora.

Gesa, die sich noch öfter überfordert fühlt und denkt, dass sie den Anforderungen vielleicht nicht gerecht werden könnte, überzeugt in diesem ersten Part des Buches mit einer erfrischenden Ehrlichkeit. Sie lässt uns teilhaben an ihren Ängsten, ihren überwältigenden Gefühlen und der stetig wachsenden Liebe zu Afrika.

2. Südafrika-Selati

Der Abschied von Botswana ist für Gesa nicht einfach. Insbesondere da sie in Botswana einen netten jungen Mann namens Sam kennengelernt hat, von dem ihr die Trennung sichtlich schwer fällt. Die nächste Etappe ihrer Ausbildung zur Rangerin in Afrika startet im Norden von Südafrika (ab Seite 98, Kapitel 10).

Gesa wird nicht so richtig warm mit Südafrika, und dem Camp Selati. Was vielleicht auch daran liegt, dass sie hier ihre erste große entscheidende Ranger Prüfung ablegen muss. Gesas Prüfungs-Game Drive ist die reinste Katastrophe, aber sie schafft es wie so oft sich irgendwie durchzubeißen. Und es sind vor allem wieder die aufregenden Tierbegegnungen mit Elefant, Leopard und Co., die einen unweigerlich faszinieren und gefangen nehmen.

3. Südafrika-Karongwe

Nach einem Mini-Urlaub geht es weiter ins Camp Karongwe. Es folgen ein aufregender Tracking-Kurs (Spurenlesen), ein romantisches Wiedersehen mit Sam, eine rasante Navigationstour durch den Busch. So langsam wird sich Gesa auch darüber bewusst, dass sie über die Zeit nach der Ranger Ausbildung nachdenken muss. Was will sie machen? Wo will sie hin? Ängste und Zweifel begleiten sie bei dieser schwierigen Entscheidung.

4. Wüstenelefanten in Namibia-Damaraland

Ab Seite 212 (Kapitel 21) startet Gesa in ihr Namibia Abenteuer. Bei der Elephant-Human-Relations-Aid-Organisation wird sie wöchentlich wechselnd Mauern errichten, die die lokalen Farmer vor den Wüstenelefanten schützen und auf ausgiebige Suchfahrten nach diesen überwältigenden Tieren gehen.

Gesas Leben dort ist einfach, sehr einfach. Schlafen unter freiem Himmel, keine Sanitäranlagen oder sonstigen Annehmlichkeiten. Aber sie nutzt die Zeit auch um sich auf den noch folgenden Trails-Guide-Kurs vorzubereiten und freundet sich langsam mit dem Gedanken an, dass sie bald ein Gewehr in der Hand halten muss.

Gesa schafft es auch in diesem Abschnitt so wunderbar einfühlend auf Menschen, Tiere und Landschaft einzugehen. Und an der ein oder anderen Stelle kann man eine kleine Träne nicht unterdrücken.

5. Last Stopp in Südafrika-Makuleke

Gesa hat großen Respekt vor ihrer letzten Etappe. Nur nach erfolgreicher Schießprüfung, wird sie den Trail Guide Kurs bestehen und sich ihren Traum erfüllen können: Als Back-up-Guide im Camp Makuleke bleiben zu können. Spannend erzählt Gesa auf diesen Seiten von ihrem großen Prüfungstag, der damit verbundenen Angst und Furcht.

Ob sie es schafft? Das lest ihr besser selbst. Ein tolles Buch, soviel kann ich sagen!

Viel Spaß beim Lesen!

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Steffi

Steffi

#zugfräulein

Ich bin nicht nur eine leidenschaftliche Bahnfahrerin, sondern auch eine stundenlang aus dem Zugfenster starrende Träumerin. Deshalb dreht sich hier auch alles um das „Reisen auf Gleisen„. Entdecke mit mir die schönsten Bahnstrecken Europas und hole dir Inspirationen für deinen nächsten Urlaub mit dem Zug. Viel Spaß beim Stöbern!

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